SigmaLine III erhält neue Funktionen

Müller Martini SigmaLine III Druckweiterverarbeitung Buchproduktion

Der Schweizer Weiterverarbeitungs-Spezialist hat seine Buchproduktionslinie SigmaLine III mit neuen Funktionen ausgestattet. Damit ist das Gesamtsystem nicht nur produktiver, sondern auch flexibler, was die Anwendungen betrifft, so der Hersteller. (Bild: Müller Martini)

Müller Martini hat seine digitale Buchproduktionlinie für Klein(st)auflagen „SigmaLine III“ mit neuen Funktionen für eine stabilere Produktion ausgestattet. So wurde beispielsweise das mechanische Schwert durch eine Luftdruck-basierte Schwert-Technologie ersetzt.

Bei dieser wird, wie der Schweizer Weiterverarbeitungs-Spezialist erklärt, der Falz mit Hilfe eines Luftdruck-Impulses ausgelöst. So sei bei hohen Geschwindigkeiten eine stabilere Produktion möglich, sowie insgesamt sauberere Falze und weniger Stopps. In Summe sorge das dafür, dass die Leistung des gesamten Systems auf bis zu 305 m/min gesteigert werden könne.

Neben der höheren Performance sorgt die Variabilität der Luftschwert-Technologie auch für eine Erweiterung der Produktionsmöglichkeiten, wie Müller Martini erklärt. So könnten im Längsfalzer mehrere Signaturen vorgesammelt werden, bevor Sie gemeinsam gefalzt werden. So lassen sich mehrere separate Signaturen zu einer einzigen zusammenstellen, wodurch aus drei Acht-Seiten-Signaturen beispielsweise eine 24-Seiten-Signatur wird, ein idealer Vorprodukt für die Faden- und Sammelheftung.

Dynamisches Schneiden

Neu ist außerdem der Modus für das dynamische Schneiden. Während aus dem Prozess Schneiden-Perforieren-Schneiden bisher ein Querfalz entstand, könne dieser nun umgangen werden, da mit der SigmaLine III nun zweimal hintereinander geschnitten werden kann. Die Seitenteilbarkeit der Buchblöcke kann dank des dynamischen Modus neu halbiert werden, so dass es weniger Leerseiten gibt. Bisher, so erklärt der Hersteller, konnte es vorkommen, dass ein 16er-Bogen bis zu 15 leere Seiten beinhaltete. Neu sind es 8er-Bogen mit maximal 7 leeren Seiten.

Grundlegendes bleibt bestehen

Die SigmaLine III lässt sich auch in ihrer neuesten Version gut mit digitalen Rollendruckmaschinen integrieren. Fehlerhaft gedruckte Produkte werden so ausgeschleust und bei der Druckmaschine neu „in Auftrag gegeben“. Das sei vor allem in der klein(st)auflagigen Buchproduktion hilfreich.

Die Buchproduktionslinie ist modular aufgebaut und im Sinne von Finishing 4.0 mit einem hohen Grad an Automatisierung ausgestattet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Zertifizierte Treiber und Medien für die neuen Latex-Drucker von HP

Die Zahl zertifizierter Medien und Treiber für die neuen Latex-700/800-Rollendrucker von HP wächst. So hat der Beschichtungsspezialist Sihl (Düren) inzwischen neun Medien im Sortiment, die speziell für den Einsatz auf den neuen Latex-Druckern zertifiziert worden sind. Hinsichtlich der Software-Unterstützung hat SA International (SAi) zertifizierte Treiber angekündigt.

Veröffentlicht von: 

Erik Kaffiné verantwortet den Kundenservice bei Kyocera

Als neuer Direktor Service CSSD (Customer Service und Support Division) verantwortet Erik Kaffiné seit kurzem den Kundenservice und Support der Kyocera-Document-Solutions-Gruppe in Deutschland und Österreich. Nachdem er die Position zuvor bereits kommissarisch innehatte, leitet er nun vollumfänglich die 64-köpfige Service-Abteilung des Herstellers.

Veröffentlicht von: 

Mehr Beratung! Was Druckereien gegen das Marketing-Dilemma tun können

Die gute Nachricht zuerst: Die meisten Marketers und Kommunikationsexperten glauben an die Wirksamkeit des Mediums Print. Die schlechte: Dennoch haben 95 Prozent von Ihnen in den letzten zwei Jahren ihre Budgets in Richtung Digital verschoben. Was die Gründe dafür sind und welche Chancen Druckdienstleister haben, um aus diesem „Marketing-Dilemma“ zu entkommen, zeigt der neueste Insight Report von Canon.

Veröffentlicht von: 

Spandex/Brunner: Neue Funktionsfolien für Glasflächen

Spandex/Brunner, Anbieter von Selbstklebefolien, Digitaldruckmedien und Display-Systemen, hat sein Portfolio um vier neue, funktionale ImagePerfect-Produktserien für den Einsatz auf Glasflächen erweitert. Die neuen Serien umfassen insgesamt 52 Folien und wurden in erster Linie für Sonnen- und UV-Schutz- sowie für Sicherheitsanwendungen entwickelt.

Veröffentlicht von: 

„Bücher sind gut für die Gesundheit – und sie werden bleiben“

„Obwohl sich das Leben mehr und mehr in die Online-Welt verlagert, ist es bemerkenswert, dass Bücher in gedruckter Form noch immer am meisten geliebt werden. E-Books konnten zwar neue Türen öffnen, aber sie haben sich nicht so entwickelt, wie vorhergesagt“, stellte Cees Verweij, Präsident der Intergraf, gleich zu Beginn der virtuellen Events „Shaping the Future of Books“ fest. Wie der europäische Buchmarkt derzeit dasteht und welche Themen die Zeit nach der Pandemie bestimmen werden, haben in dem Online-Seminar Drucker, Verleger und Marktforscher diskutiert.

Veröffentlicht von: 

Hoffnung auf Lockerungen hellt Geschäftsklima wieder leicht auf

Nachdem die zweite Corona-Welle das Geschäftsklima in der Druck- und Medienindustrie im Januar deutlich eintrübte, hat die Hoffnung auf baldige Lockerungen im Februar wieder für etwas Entspannung gesorgt. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex legte gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 4,5 Prozent auf 93,2 Punkte zu. Dennoch liegt er 8,1 Prozent unter seinem Vorjahresniveau.

Veröffentlicht von: 

Allrounder für die Veredelung: Leonard Kurz stellt KPS SX+ vor

Der Veredelungsspezialist Leonard Kurz (Fürth) hat eine neues Kalttransferprodukt entwickelt, das als Allrounder den Einsatz mehrerer Produkte für unterschiedliche Veredelungen überflüssig machen soll. KPS SX+ ist für den Bogen-Offsetdruck konzipiert und im Bezug auf Kleber und Farben sowohl für konventionelle wie auch UV-Systeme geeignet.

Veröffentlicht von: 

Sign&Print Connect: Drei Tage voller Kontakte und Technik-Demos

Es sind nicht nur unsere Angehörigen, die wir in der Pandemie vermissen. Wir sehnen uns auch nach den Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten und mit denen wir Geschäfte machen. Welche neue Maschinen und Softwarelösungen gibt es? Bleiben wir bei unseren bestehenden Partnern oder sollten wir anfangen, in neue Richtungen zu denken? Was sind die Trends für unseren Teil der Industrie? Viele Fragen – aber auch viele Antworten. Denn vom 4. bis 6. Mai geht Sign&Print Connect live. Anstatt nur über Neuigkeiten zu lesen, haben Sie hier die Möglichkeit, an Live-Demos teilzunehmen und alle wichtigen Menschen der Branche virtuell zu treffen.

Veröffentlicht von: