Reportagen


Digitaldruck trifft öffentlichen Raum: Welche Chancen stecken im Dekor?

Klassischen Printprodukten eine individuelle Note verleihen oder kleine Auflagen wirtschaftlich produzieren, das ist für den Digitaldruck die leichteste Übung. Doch Digitaldruck kann mehr: Dank der unterschiedlichen Technologien und der Möglichkeit, nahezu alle Materialien zu bedrucken, dringt er auch in Märkte vor, mit denen Druckdienstleister zuvor nur wenig Berührungspunkte hatten. Und genau darin steckt für Unternehmen jede Menge Wachstumspotenzial. Einer dieser Zukunftsmärkte ist die Innendekoration bzw. Gestaltung des öffentlichen Raumes. Sign&Print hat mit der Interior-Décor-Expertin Rachel Nunziata darüber gesprochen, was Druckereien beachten sollten, wenn sie in diesen Markt einsteigen wollen.

Sich auf eine Produktionsschiene einzufahren, wäre für Diana Esser, Prokuristin der Esser-Gruppe mit Standorten in Bretten und Ergolding, nicht der richtige Weg: „Wir wollen schließlich auch für die Kunden gerüstet sein, die künftig noch kommen werden“. Das Unternehmen, das im Oktober 2020 die insolvente BoschDruck Solutions GmbH in Ergolding übernommen hatte und seitdem als EsserDruck Solutions GmbH weiterführt, setzt daher auf größtmögliche Flexibilität und Unabhängigkeit – und hat am bayerischen Standort nun gleich im Doppelpack investiert.

Mit einer Doppel-Investition macht sich EsserDruck Solutions fit für die Zukunft

Sich auf eine Produktionsschiene einzufahren, wäre für Diana Esser, Prokuristin der Esser-Gruppe mit Standorten in Bretten und Ergolding, nicht der richtige Weg: „Wir wollen schließlich auch für die Kunden gerüstet sein, die künftig noch kommen werden“. Das Unternehmen, das im Oktober 2020 die insolvente BoschDruck Solutions GmbH in Ergolding übernommen hat und seitdem als EsserDruck Solutions GmbH weiterführt, setzt daher auf größtmögliche Flexibilität und Unabhängigkeit – und hat am neuen, bayerischen Standort nun gleich im Doppelpack investiert.

Labelwerk Xeikon REX

Es wird bunt: Labelwerk steigt in den Farbdigitaldruck ein

Schwarzweiß und ohne „Schnickschnack“: Über viele Jahre hinweg waren technische Pharma-Etiketten vor allem auf die korrekte und hochwertige Wiedergabe der medizinischen Angaben ausgelegt. Doch die Zeiten haben sich geändert, wie Jens Hermann, Geschäftsführer der Labelwerk GmbH in Ostfildern erklärt. Längst sind auch bei dieser Art von Etiketten Farbe und grafische Elemente gefragt, ebenso wie kleinere Auflagen mit zum Teil mehreren Motivwechseln. Die Etikettendruckerei hat auf diese Entwicklung nun mit der Investition in seine erste Farbdigitaldruckmaschine reagiert.

CMC Print-Mailing-Studie 2021 teil- und volladressierte Werbesendungen

CMC-Studie bestätigt die Aktivierungskraft von Print-Mailings

Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes greifbar und erzeugen in Zeiten der digitalen Reizüberflutung daher eine höhere Aufmerksamkeit beim Empfänger: Dass gedruckte Mailings gegenüber ihren digitalen Pendants so einige Vorteile haben, ist längst bekannt. Das untermauert nun auch die neueste CMC Print-Mailing-Studie 2021 des Collaborative Marketing Clubs (CMC), die in Kooperation mit der Deutschen Post vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde. Der Fokus der Untersuchung lag in diesem Jahr auf der Aktivierungskraft gedruckter Mailings in der Neukundengewinnung von Online-Shops.

Friedmann Print Data Solution Geschäftsführer Michael Schmid

Wie man bei 10.000 Druckaufträgen am Tag den Überblick behält

Sie bringen Menschen an einen Tisch, verleihen auch trüben Regentagen Farbe und sagen der Langeweile den Kampf an: Brettspiele und Puzzles erfreuen sich schon seit Jahren einer wachsenden Beliebtheit und haben laut Spieleverlage e.V. im Corona-Jahr 2020 einen zusätzlichen Boom erlebt. Ein Unternehmen, bei dem nicht nur, aber eben auch Brett- und Kartenspiele sowie (personalisierte) Puzzles entstehen, ist die Friedmann Print Data Solutions GmbH. Am Produktionsstandort in Gomaringen setzt das Unternehmen seit gut zwei Monaten auf den Impressed Workflow Server Pro, um die Prozesse in der Druckvorstufe weiter zu automatisieren.

PSI Digital Olaf Hartmann Touchmore Haptische Werbung

Berührungshunger: Warum gerade haptische Werbung so wirksam ist

Haptische Werbung berührt. Das war schon vor der Corona-Pandemie so und gilt heute umso mehr. Denn in einer Gesellschaft, die sich aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus in eine „Low-Touch-Economy“ verwandelt hat, ist der „Berührungshunger“ der Menschen umso größer. Warum davon vor allem haptische – und damit auch gedruckte – Werbung profitieren kann, was das für Marketers und produzierende Unternehmen bedeutet und welche Rolle ein Auto im Briefkasten dabei spielt, hat Olaf Hartmann, Gründer und Managing Director der Touchmore GmbH bei der PSI Digital erklärt.

Graphische Betrieb Kip Geschäftsführerinnen

Nachhaltigkeit groß gedacht: Kip investiert in eigene Stromversorgung

Nachhaltig zu produzieren heißt nicht nur, verbrauchsarme Maschinen und umweltfreundliche Druckfarben einzusetzen oder entstandenes CO2 über Klimazertifikate zu kompensieren. Bei der Druckerei Kip im niedersächsischen Neuenhaus wird das Thema größer gedacht, viel größer. Die Investitionen gingen zuletzt weit über den eigentlichen Maschinenpark hinaus und rückten die Stromversorgung in den Fokus. Inzwischen setzt der Spezialist für Faltschachteln und POS-Produkte auf ein dreigliedriges Energiesystem und produziert damit gut 50 Prozent seines durchschnittlichen, jährlichen Energiebedarfs selbst. 

PlakaDiva 2021: Das sind die besten OOH-Kampagnen des Jahres

Was haben eine „optische Täuschung“, ein XXL-Schreibroboter und eine Ausstellung im öffentlichen Raum gemein? Sie alle gehören zu den diesjährigen Preisträgern des Wettbewerbs „PlakaDiva“ um die besten Out-of-Home-Kampagnen des vergangenen Jahres. Und auch die Preisverleihung, die der Fachverband Aussenwerbung e.V. bereits zum zweiten Mal virtuell stattfinden lassen musste, war alles andere als gewöhnlich.

Posterlounge Falk Teßmer Mandy Reinmuth Florian Teßmer Neubau-Baustelle

Kunst für die eigenen vier Wände: Posterlounge setzt auf Neubau

Sich das eigene Zuhause schön machen: Das war schon vor Corona ein Trend, der sich durch die Pandemie zusätzlich verstärkt hat. Und weil „schön machen“ buchstäblich bei den eigenen vier Wänden anfängt, konnte auch die Leipziger Posterlounge GmbH von der Entwicklung profitieren. Der auf hochwertige Kunstdrucke spezialisierte Online-Shop mit eigener Druckerei ist seit seiner Gründung vor 17 Jahren konstant gewachsen – und plant nun den Umzug in einen hochmodernen Neubau.

sendmoments scodix franz repp sven binder

Erinnerungen mit Wow-Effekt: sendmoments baut die Veredelung aus

Schöne Momente sollte man festhalten – und das nicht nur auf den Speicherkarten von Smartphone oder Kamera. Die sendmoments GmbH in München hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Bilddaten in hochwertige Fotoprodukte zu verwandeln, von der Postkarte über Poster und Leinwände bis hin zu Kalendern, Wandbildern, Fotoboxen und -büchern. Um dabei für einen noch größeren Wow-Effekt zu sorgen, hat das Unternehmen vor kurzem seine Veredelungskapazitäten ausgebaut.