Beachflags: Wie das sommerliche Werbemittel entsteht

HP Soft Signage Beachflags

Eine beliebte Anwendung, die noch dazu gerade im Trend liegt, sind auch Beachflags. In dem Webinar am 15. Juli wird sich alles um die Produktion dieses angesagten Werbemittels drehen. (Bild: HP)

+++ Event-Tipp: Am 15. Juli 2021, um 11 Uhr veranstaltet HP ein kostenloses Webinar rund um das Thema „Verblüffend einfach: Soft Signage drucken“. Zur Anmeldung gelangen Sie hier+++

Wenn die Temperaturen steigen und das gesellschaftliche Leben wieder überwiegend draußen stattfindet, sieht man ein Werbemittel besonders häufig: Beachflags. Die kommen – entgegen ihres Namens – nicht nur an Stränden oder Strandbars zum Einsatz, sondern ziehen auch vor Ladengeschäften, im Einzelhandel oder bei anderen Veranstaltungen auf elegante Art und Weise die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich. Wie Beachflags produziert werden, will ein kostenloses HP-Webinar am 15. Juli, um 11 Uhr Schritt für Schritt erklären.

HP Webinar Soft Signage Johan Spies

Johan Spies ist Worldwide Product Manager Textiles bei HP und wird das Webinar am 15. Juli moderieren. (Bild: HP)

Dafür hat sich HP gleich eine Handvoll Partnerunternehmen mit ins Boot geholt – schließlich macht der richtige Drucker allein, wie Johan Spies, WW Product Manager Textiles bei HP erklärt, noch keine Beachflag. „Es kommt auf den gesamten Prozess an, von der Aufbereitung der Daten bis zum Schneiden und weiter. Jeder Schritt muss hochwertig sein, damit es auch das Endprodukt bist.“

Bei dem Webinar am 15. Juli sind daher neben HP auch Ergosoft, Klieverik und Summa mit an Board. Gezeigt werden die einzelnen Schritte, die für die Produktion einer Beachflag notwendig sind. „Wie bei einem Puzzle, das erst sein Motiv zeigt, wenn wirklich alle Teile zusammenkommen“, so Spies. Aber warum ausgerechnet Beachflags?

Ergosoft Hélder Azevedo

Hélder Azevedo ist Solutions Specialist beim Software-Entwickler Ergosoft. (Bild: HP/Ergosoft)

Die Nachfrage steigt wieder

„Soft-Signage-Anwendungen waren vor Beginn der Covid-Pandemie extrem gefragt, ein richtiger Wachstumsmarkt. Durch den Wegfall von Events, Open Houses, Konzerten und dergleichen hat dieses Wachstum einen Dämpfer erhalten. Aber wir sehen, dass mit Beginn der Ferien- und Urlaubszeit die Aufträge langsam wieder zurückkommen, sich die Branche wieder erholt. Die Leute gehen wieder raus, sitzen auf den Tribünen – dafür wird wieder Werbung gebraucht. Und was wäre bei den sommerlichen Temperaturen nicht passender als Beachflags?“, erklärt Johan Spies.

Klieverik Jorg Schuurman

Jorg Schuurman ist Area Sales Manager bei Klieverik. (Bild: HP/Klieverik)

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Mittel der Wahl zur Produktion von Beachflags ist der Dye-Sublimationsdruck. Dieser kann sowohl über ein Transferpapier als auch im direkten Druck auf das Gewebe erfolgen. Das Drucksystem, das im Rahmen des Webinars zum Einsatz kommen wird, ist der Stitch S1000 von HP, ein 3,2 m breiter Sublimationsdrucker, der mit einer Kombitinte beide Verfahren ermöglicht. „Im Webinar werden wir den Direktdruck zeigen“, erklärt Johan Spieß.

Doch vor dem Druck steht die richtige Aufbereitung der Daten – und die wird am Beispiel der Ergosoft-Software gezeigt. Dabei gehen die Fachleute auf die wichtigsten Spezifikationen ein und zeigen, wo eventuelle Fallstricke liegen können. Der Druck des so aufbereiteten Auftrags erfolgt anschließend im HP-Democenter in Barcelona. Für die Kalandrierung, also die Fixierung der Farbe in den Gewebefasern, kommt im Anschluss ein Kalander des niederländischen Herstellers Klieverik zum Einsatz.

Klieverik Johan Schenke

Johan Schenke ist ebenfalls Area Sales Manager bei Klieverik. (Bild: HP/Klieverik)

„Und für das Zurechtschneiden der Beachflags geht es dann wieder nach Belgien zu den Kollegen von Summa, die die Beachflags letztlich auf einem Flachbettcutter in Form schneiden werden“, so Spies.

Klein anfangen und dann ausbauen

„Diejenigen, die in Soft Signage und die Produktion von Fahnen einsteigen wollen, können ihren Prozess natürlich auch noch etwas anders gestalten. Wer nur Einzelstücke fertigt, dem reichen vielleicht auch kleinere Lösungen zum Fixieren und Schneiden. Aber sobald die Produktion und das Volumen zunehmen, machen die größeren, höher automatisierten Systeme natürlich Sinn“, erklärt der Fachmann.

Gerade bei Beachflags könne es gar Sinn machen, mit einem Lasersystem zu schneiden – warum, das wird erst im Webinar verraten! „Wir wollen zeigen, dass Soft Signage in der Produktion nicht schwierig ist, dafür aber den Unternehmen viel Wachstumspotenzial bietet.“

Fragen sind erwünscht
Summa Randi Kerkaert Senior Produkt Specialist Application Specialist

Randi Kerkaert ist Senior Product Specialist und Anwendungs-Fachmann bei Summa. (Bild: HP/Summa)

Und wenn in einem Webinar wie dem zum Thema Beachflags schon einmal so viele Hersteller zusammenkommen, dann lohnt es sich, die eine oder Frage in der Hinterhand zu haben. „Wir werden nach der Präsentation auch noch für die Fragen der Teilnehmer zur Verfügung stehen“, kündigt Johann Spies an.

Und „wir“, das sind: Hélder Azevedo, Solutions Specialist bei Ergosoft, Johan Spies, WW Product Manager Textiles bei HP, Jorg Schuurman, Area Sales Manager bei Klieverik und Randi Kerkaert, Senior Product Specialist Digital Finishing bei Summa.

Wer die Chance also nutzen und nicht nur alles Wichtige zur Produktion von Beachflags erfahren, sondern auch seine individuellen Fragen zum Thema stellen will, der sollte sich am besten sofort zum Webinar „Verblüffend einfach: Soft Signage drucken“ am 15. Juli 2021, um 11 Uhr, anmelden! Die Teilnahme ist kostenlos. Alles, was Sie mitbringen sollten, ist eine Stunde Zeit.

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