Workflow fürs Großformat: Fotoba und PrintFactory kooperieren

Fotoba XLA Cutter Großformatdruck

Die Fotoba-XLA-Cutter werden künftig von der Workflow-Software von PrintFactory unterstützt und eingebunden. (Bild: Fotoba)

PrintFactory, niederländischer Entwickler von Workflow-Software und Tools für den Großformatdruck, und Fotoba, Anbieter von Finishing-Modulen, kooperieren. So sollen die Automatisierungsmöglichkeiten der PrintFactory-Software nun auch auf die Weiterverarbeitung ausgeweitet und die Cutter-Lösungen von Fotoba von dem Workflow unterstützt werden.

Fotoba International mit Hauptsitz im italienischen Quaregna, entwickelt und baut Schneid- und Verarbeitungsmodule, die vor allem in großformatigen Druckumgebungen zum Einsatz kommen. Die Fotoba-Cutter der XLA-Serie lassen sich künftig auch im PrintFactory-Workflow berücksichtigen. So erstellt die Software Barcodes, die alle relevanten Auftragsdaten beinhalten und später von den Fotoba-XLA-Systemen ausgelesen werden. Ob Einzel- oder Mehrfachnutzen, die Schneidemesser fahren nach dem Auslesen des Barcodes automatisch in die richtige Position. Das ermögliche nicht nur variable Größen, sondern auch eine höhere Produktivität.

Barcode Fotoba PrintFactory

In dem Barcode stecken alle relevanten Auftragsdaten. Der Fotoba-Cutter kann diesen Barcode auslesen und stellt seine Schneidewerkzeuge automatisch auf den jeweiligen Job ein. (Bild: Fotoba)

Was sich hinter dem PrintFactory-Workflow verbirgt

Die Software von PrintFactory – ganz ursprünglich selbst aus einem Großformat-Dienstleister hervorgegangen – umfasst eine Reihe verschiedener Tools, unter anderem zum Editieren und Layouten von Aufträgen, für das Nesting der Motive, das Farbmanagement und die Kalibrierung, das Rippen oder für die Echtzeitkontrolle. Zudem sei die Software für eine möglichst einfache Bedienung konzipiert worden.

Die cloudbasierte Workflow-Lösung unterstützt nach Aussage des Entwicklers mehr als 2000 Drucker und Schneideplotter und soll dadurch Produktionsumgebungen nahtlos miteinander verbinden, in denen auch Systeme verschiedener Hersteller im Einsatz sind. Nun soll die Software auch mit den Fotoba-Cuttern „kommunizieren“ können.

Erik Strik PrintFactory

Erik Strik ist CEO von PrintFactory. (Bild: PrintFactory)

Automatisierung bis in die Weiterverarbeitung

„Dies ist eine großartige Partnerschaft für uns, da sie die Automatisierungsmöglichkeiten unseres Workflows um die Weiterverarbeitung erweitert“, erklärt Erik Strik, CEO von PrintFactory. „Durch die Automatisierung der Produktionsschritte, die unnötig Zeit und damit Geld kosten, können Unternehmer ihre Arbeitskräfte umschichten. Das Team kann sich stattdessen auf Dinge wie z. B. die Wartung konzentrieren, das Geschäft ausbauen, mehr Aufträge reinholen und erledigen“.

Luca Bruson Fotoba

Luca Bruson, Vice President Marketing bei Fotoba. (Bild: Screenshot)

„Die Zusammenarbeit mit RIP-Herstellern ermöglicht es unseren Kunden, ihre Produktion mit Fotoba-Finishing-Systemen zu verbessern und zu diversifizieren“, ergänzt Luca Bruson, Vice President Marketing von Fotoba. „PrintFactory hat die neuen Schnittmarken und die Barcode-Generierung für den Fotoba-XLA-Cutter integriert, um Anwendern dabei zu helfen, ihren  Automatisierungsgrad zu erhöhen und menschliche Eingriffe in den Schneideprozess zu reduzieren.“

PrintFactory setzt auf Partnerschaften

Neben der jüngsten Partnerschaft mit Fotoba, hat PrintFactory in den letzten Monaten bereits Kooperationen mit Barberan SA und Durst bekanntgegeben.

 

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