Tip-Switch-Vakuum für alle Flachbettdrucker von swissQprint

swissQprint Tip Switch Vakuumtisch

Die Flachbettdrucker von swissQprint werden ab sofort mit dem herstellereigenen Tip-Switch-Vakuum-System ausgeliefert. Der Vakuumtisch ist in 256 Segmente unterteilt, die sich einzeln zu- und abschalten lassen. (Bild: swissQprint)

Der Karibu war 2019 das erste Drucksystem von swissQprint, das mit dem Tip-Switch-Vakuum ausgestattet war. Nun stattet der Schweizer Hersteller auch seine Flachbettdrucksysteme Oryx, Impala und Nyala mit dieser Technologie aus. Sie werden ab sofort mit einem neuen Vakuumtisch mit 256 ein- und ausschaltbaren Segmenten ausgeliefert.

Diese 256 Zonen lassen sich dank des von swissQprint entwickelten Tip-Switch-Vakuum-Verfahrens stufenlos und einzeln zu- oder abschalten. Das bisher im Flachbettdruck übliche Maskieren und Abkleben soll damit entfallen und Fehlluft vermieden werden. So könne das Vakuum auch bei problematischen Substraten wie Wellpappe seine volle Kraft entfalten.

Die Stärke des Vakuums kann über die Ausgabesoftware reguliert werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, den Schub umzukehren, also die Pumpen blasen statt saugen zu lassen. Das ist laut swissQprint vor allem bei schweren Medien von Bedeutung: Es bildet sich ein Luftkissen, das das Handling der Platten vereinfachen soll.

Da die Vakuumpumpen unterdruckgeregelt sind, drosseln sie ihre Leistung, sobald der benötigte Druck erreicht ist. Das soll helfen, den Stromverbrauch niedrig und die Maschine insgesamt leise zu halten.

Tandem-Produktion

Für die Non-Stop-Produktion ist auch der neue Vakuumtisch in zwei Zonen unterteilt, von denen sich jede Seite über das Tip-Switch-Vakuum separat einstellen lässt. Bei dieser Tandem-Produktion, wie swissQprint es nennt, kann der Drucktisch abwechselnd vorn und hinten bestückt werden, während auf der jeweils anderen Seite noch gedruckt wird.

In dem neuen Tisch ist zudem ein Schneidkanal integriert, der eine definierte Schnittkante für Rollen- und andere dünne Materialien vorgibt.

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