Acuity Ultra R2: Fujifilms neuer Rollendrucker fürs Großformat

Fujifilm Acuity Ultra R2

Der neue, großformatige UV-Rollendrucker von Fujifilm heißt Acuity Ultra R2 und ist in zwei Druckbreiten (3,2 m und 5 m) erhältlich. Durch die geschlossene Form dringt kein UV-Streulicht nach außen, was einen Lichtvorhang überflüssig machen soll. (Bild: Fujifilm)

Im Rahmen seiner Strategie „neue Blaupause fürs Großformat“ hat Fujifilm nicht nur den Flachbettdrucker Acuity Prime vorgestellt, sondern auch den Nachfolger des großformatigen Acuity-Ultra-Rollendrucksystems. Der neue Acuity Ultra R2 ist in 3,2 und 5 m Druckbreite erhältlich und soll gegenüber dem Vorgängermodell eine einfachere Bedienung und eine höhere Gesamtproduktivität bieten.

Das UV-Drucksystem ist mit piezoelektrischen DOD-Grafustufen-Druckköpfen ausgestattet und liefert mit 2,3 bis 14 pl kleinen Tintentröpfen laut Hersteller eine Druckauflösung von bis zu 1.200 x 1.200 dpi. Die maximale Leistung liegt bei 265 m²/h für das 3,2-Meter- und bei bis zu 400 m²/h für das 5-Meter-Modell. Dank der Multi-Rollen-Option lassen sich auch zwei bzw. drei schmalere Rollen gleichzeitig bedrucken.

Der Operator hat es leichter

Was die Bedienung angeht, so befinden sich der Wartungsbereich und die Tintenzufuhr nun auf derselben Maschinenseite, was den Zugang erleichtert und mehr Platz bieten soll. Zudem muss zur Kontrolle der Tintenstände die Maschine nicht mehr geöffnet werden. Dafür ist nun eine Warnlampe zuständig. Außerdem fallen die Tintentanks nun größer aus, die Tintenpumpen sollen wartungsfrei sein und so Betriebspausen reduzieren.

Die Workstation ist nun mit einer Arbeitsfläche einer Schublade für Werkzeug und persönliches Gegenstände, einer integrierten Beleuchtung und einem größeren Monitor ausgestattet.

Innenleben der Fujifilm Acuity Ultra R2

Die neue Acuity Ultra R2 kann mit bis zu acht Farbkanälen ausgestattet werden und bietet daher verschiedene Farbkonfigurationen, von CMYK LcLm bis hin zu CMYK LcLmWW oder CMYK CMYK.

Darüber hinaus sind für den neuen Großformatdrucker zwei Härtungssysteme verfügbar: Sowohl die klassische UV-Härtung (Standardausführung) wie auch die energieärmere LED-UV-Härtung. So sollen die Kunden die Wahl zwischen der hohen Produktivität konventioneller UV-Härtung und den geringeren Betriebskosten bzw. dem niedrigeren Energieverbrauch eines LED-Systems erhalten. Entsprechend stehen auch zwei verschiedene Tinten zur Wahl, die Uvijet-AU- bzw. die Uvijet-GS-Serie.

Probleme frühzeitig erkennen

Verbessert wurde auch die Walzenkonstruktion. Sie soll in beiden Breitenvarianten die Entstehung von Falten im Substrat verhindern. Darüber hinaus unterstützt ein laut Fujifilm hochsensibler, bidirektional aktivierter Kollisionsmelder die frühzeitige Erkennung und Behandlung potenzieller Probleme. Um die Tintentröpfchen gleichmäßig und präzise zu platzieren, gibt es eine neue, kratzarme Auflagefläche sowie eine neue automatische Meniskussteuerung.

Im Gegensatz zum Vorgängermodell, bei dem ein externes Kühlaggregat notwendig war, wurde bei der Acuity Ultra R2 die Kühlung vollständig integriert, wodurch das Drucksystem insgesamt weniger Platz als zuvor benötigt.

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