Global Graphics Group entwickelt neues „SmartDFE“

Das SmartDFE wurde gemeinsam von den Konzerngesellschaften der Global Graphics Group entwickelt und kombiniert daher die Funktionalitäten verschiedener Lösungen. (Bild: Global Graphics)

Mit dem „SmartDFE“ hat Global Graphics ein neues digitales Frontend vorgestellt, das speziell für Etiketten- und Verpackungsanwendungen entwickelt wurde. Es ist das erste Produkt, das von Global Graphics Software, Hybrid Software, Meteor Inkjet und Xitron und damit von allen Konzerngesellschaften gemeinsam entwickelt wurde.

Das „SmartDFE“ für Etiketten und Verpackungen ist als Teil einer vollständig automatisierten Fertigungslösung konzipiert, die die Integration von Industrie-4.0-Telematik und MIS sowie die Anbindung an automatisierte Fertigungslinien über OPC UA unterstützt.

Es soll unterschiedliche Aufgaben in einer Lösung vereinen und umfasst unter anderem die PDF-Bearbeitung, das Layout und den automatisierten variablen Datendruck (VDP) mit Hybrid Stepz und Cloudflow. Die Auftragskostenschätzung und Produktionskontrollen sind über OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture) mit der intelligenten Druckerei verbunden. Rasterung und Screening erfolgen mit Harlequin Direct, die Druckdaten werden darüber mit hoher Geschwindigkeit entweder über die Meteor-Software und -Elektronik oder über die Xitron-Navigator-DFE-Plattform direkt an die Druckköpfe weitergeleitet.

Das neue „SmartDFE“ erfüllt nach Aussagen der Entwickler die Anforderungen an vollständig variable Daten, bietet Kontrolle über die Druckworkflows und soll Informationen in Sachen Qualitätssicherung und Inspektion, Druckmaschinenwartung und Lagerbestandkontrolle liefern.

Mike Rottenborn

Mike Rottenborn ist CEO der Global Graphics Group. (Bild: Global Graphics)

Künstliche Intelligenz im Workflow

„Digitaldruckmaschinen werden immer intelligenter, und insbesondere die Etiketten- und Verpackungsbranche kann mit einer Vielzahl an Innovationen aufwarten“, erklärt Mike Rottenborn, CEO der Global Graphics Group. „Diese Druckmaschinen benötigen ein ‚intelligentes‘ digitales Frontend, um ihren Platz in den intelligenten Druckereien von heute einnehmen zu können. Das stellt für viele OEM-Entwickler digitaler Verpackungsmaschinen eine Herausforderung dar.  Global Graphics hat ‚SmartDFE‘ entwickelt, um die Integration von DFE in Digitaldruckmaschinen zu vereinfachen und die Produkteinführungszeiten für unsere OEM-Kunden zu verkürzen.“

„Es bedarf der Fähigkeit, detaillierte Daten von einer einzelnen Druckmaschine einzuholen, sie mit dem gesamten Unternehmen zu teilen und aus den Daten gesammeltes Wissen zu generieren, um die Maschine besser einschätzen und kontrollieren zu können“, ergänzt Nick de Roeck, CTO der Global Graphics Group.

Standards für den Datenaustausch

Die Artemis Print Operator KI soll die Drucksoftware daher intelligenter machen. Zudem sei Global Graphics der OPC Foundation beigetreten, der Organisation, die für die Entwicklung und Wartung des OPC Industrial Interoperability Standards verantwortlich ist. Dieser Standard soll es ermöglichen, Daten im Rahmen einer intelligenten Druckerei besser austauschen zu können, unabhängig von der Druckmaschine oder der in ihr eingesetzten Druckköpfe.

„Die Möglichkeit, neue Druckmaschinen mit OPC UA-Konnektivität ausstatten zu können, stellt einen enormen technologischen Fortschritt dar“, resümiert daher auch Karen Crews, Präsidentin von Xitron.

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