Zwei neue Inkjet-Rollendrucker für LFP-Einsteiger

Mimaki JV100-160 Solvent-Drucker

Der Solvent-Drucker JV100-160 ist einer der beiden neuen Einstiegsmodelle von Mimaki. (Bild: Mimaki)

Mit der „100er-Serie“ stellt Mimaki zwei neue Inkjet-Rollendrucksysteme für das Einstiegssegment vor. Beide besitzen eine Druckbreite von 160 cm und sind mit Funktionen zur Düsenkontrolle, Tröpfchenplatzierung und Druckbildoptimierung ausgestattet. Doch während der UJV100-160 mit UV-Tinten arbeitet, setzt der JV100-160 auf Solvent-Tinten. 

Dank der neu entwickelten Eco-Solvent-Tinte AS5 soll der JV100-160 auch bei starkem Farbauftrag ein feines Druckbild mit geringer Körnigkeit liefern können. Die Drucke sind laut Mimaki schnell trocken und darüber hinaus kratzfest und lichtbeständig. Daher eignen sie sich für unterschiedliche Anwendungen im Innen- sowie Außenbereich. Der neue Inkjet-Rollendrucker kann dank der acht Farbkanäle mit Doppel-CMYK sowie für den Acht-Farben-Druck mit CMYK plus Light Cyan, Light Magenta, Orange und Light Black konfiguriert werden.

Mimakis neuer UV-Drucker

Im Gegensatz zum neuen Solvent-Drucker ist der neue UJV100-160 mit den UV-Tinten LUS-190 für kürzere Produktionszeiten ausgestattet. Bedrucken lassen sich damit PVC-Materialien ebenso wie unbeschichtete Substrate wie PET-Folien oder Papier. Nachdem der UJV100-160 bereits im März in Russland und dem nahen Osten eingeführt wurde, folgt nun die Markteinführung in Europa.

UJV100-160 Mimaki UV-Rolleninkjet

Ebenfalls ein Einstiegsmodell, allerdings für den UV-basierten Druck: Der neue UJV100-160 von Mimaki. (Bild: Mimaki)

Gemeinsamkeiten

Wie Mimaki erklärt, wurden beide neuen Inkjet-Rollendrucker auf eine einfache Bedienung ausgelegt. Dazu gehören auch eine Reihe Funktionen, die man von den größeren Modellen kennt. So soll die DAS-Technologie (Dot Adjustment System) für eine automatische Tropfenpositionierung und Medienzufuhr im bidirektionalen Druck sorgen, während die Nozzle Check Unit (NCU) sowie das Nozzle Recovery System (NRS) für die frühzeitige Erkennung und Kompensation von Düsenausfällen zuständig ist. Das Mimaki Advanced Pass System 4 (MAPS4) soll hingegen das Druckbild optimieren.

Software-seitig sind der UJV100-160 und der JV100-160 mit der RIP-Software Rasterlink7 mit Harlequin-RIP von Global Graphics als Grundmodul ausgestattet.

Was mögliche Druckjobs angeht, so seien beide neuen Modelle vielseitig aufgestellt, wie Bert Benckhuysen, Senior Product Manager von Mimaki Europe erklärt: „Von hochwertigen Werbeschildern zu farbenfrohen Tapeten sind die Anwendungen breit gestreut.“

Die Markteinführung der neuen Inkjet-Rollendrucker ist laut Mimaki für Dezember 2020 (UJV100-160) bzw. Januar 2021 (JV100-160) geplant.

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