Weitere Messen und Veranstaltungen verschoben

Fachpack Empack Inprint

Der Messekalender muss neu sortiert werden. Während die Fachpack (l.) mit einem zweigleisigen Messekonzept im September stattfinden wird (vor Ort oder rein digital), werden die Empack (m.) und die Inprint (r.) verschoben. (Bilder: Fachpack/NürnbergMesse/Empack/Inprint)

Die weiter steigenden Infektionszahlen und die nur schleppend vorangehende Impfkampagne sorgt für weitere Verschiebungen im Messekalender der Druck- und Medienindustrie. So wird etwa das Messetrio aus Inprint Munich, ICE Europe und CCE International verschoben, ebenso wie die Empack in Dortmund und der Deutsche Druck- und Medientag des BVDM. Die Fachpack hat hingegen eine andere Strategie.

Empack

Die Empack wir in den Mai 2022 verschoben, findet zusätzlich aber im Januar auch in Hamburg statt. (Bild: Empack)

Empack und Logistics & Distribution

Mitte Mai sollte eigentlich die Empack zusammen mit der Logistics & Distribution in Dortmund stattfinden. Doch die fehlende Planungssicherheit nicht nur für die Besucher, sondern auch für die Aussteller und Partner habe letztlich dazu geführt, dass beide Messen nun auf den 18. und 19. Mai 2022 verschoben wurden. „Dann wird die Ausgangssituation hoffentlich so sein, dass alle Voraussetzungen für erfolgreiche und sichere regionale Industriemessen gegeben sind“, sagt Projektleiterin Maria Soloveva. Statt der Präsenzmesse im Mai, soll es so genannte „OnlineDays“ geben, außerdem sollen die beiden regionalen Industriemessen am 27. und 28. Januar 2022 zusätzlich auch in Hamburg stattfinden, erklärt die Projektleiterin.

DDMT 2019

Der Deutsche Druck- und Medientag wird von Juni 2021 auf Juni/Juli 2022 verschoben. (Bild: BVDM)

Deutscher Druck- und Medientag

Ebenfalls um fast ein Jahr verschoben wird der Deutsche Druck- und Medientag, die zentrale Veranstaltung der Druck- und Medienverbände. Der persönliche Austausch, der direkte Kontakt zu Kollegen, Lieferanten und Partnern sowie ein uneingeschränktes Netzwerkes seien aufgrund des momentanen Pandemiegeschehens nicht möglich. Statt im Juni 2021 wird der Deutsche Druck- und Medientag nun auf den 30. Juni/1. Juli 2022 verschoben – der Veranstaltungsort Leipzig bleibe derselbe. Und bis dahin bieten die Verbände eine Reihe unterschiedlicher Online-Veranstaltungen an, um die Betriebe auch in Krisenzeiten zu beraten.

Inprint

Für die Inprint Munich soll eine neuer Termin in Kürze bekanntgegeben werden. (Bild: Inprint)

Inprint Munich, ICE Europe und CCE International

Nachdem der Termin für das Messetrio aus Inprint Munich, ICE Europe und CCE International bereits vom März in den Juni 2021 verlegt wurde, hat sich der Veranstalter Mack Brooks Exhibitions nun zu einer erneuten Verlegung entschlossen. Auch hier haben der Pandemieverlauf, die Beschränkungen in Deutschland und die fehlende Planungssicherheit letztlich zu der Entscheidung geführt. „Trotz eines erweiterten Gesundheits- und Sicherheitskonzepts und der Bereitschaft der Aussteller, die Messen im Juni stattfinden zu lassen, sind wir der Ansicht, dass es gegenwärtig die beste Entscheidung ist, die Veranstaltungen zu verschieben“, erklärte Patrick Herman, Messedirektor für Converting, Papier und Druck, im Namen des Veranstalters Mack-Brooks Exhibitions. Eine neuer Termin für das Messetrio steht noch nicht fest, soll aber in Kürze bekanntgegeben werden.

Fachpack NürnbergMesse

Die Fachpack wird in September auf jeden Fall stattfinden, entweder vor Ort mit zusätzlichen digitalen Angeboten oder als reine digitale Veranstaltung. (Bild: NürnbergMesse)

Der Termin für die Fachpack bleibt

Nicht verschoben wird hingegen die Fachpack, europäische Fachmesse für Verpackung, Technik und Prozesse, wie die NürnbergMesse erklärt. Der reguläre Termin vom 28. bis 30. September bleibe bestehen – die Messe werde entweder vor Ort im Messezentrum Nürnberg mit digitaler Erweiterung stattfinden, oder als rein digitaler Branchen-Event. „Um je nach Pandemielage kurzfristig und flexibel reagieren zu können, haben wir ein zweigleisiges Messekonzept aufgesetzt, das unseren Kunden und uns Planungssicherheit für die Fachpack 2021 gibt“, erklärt Heike Slotta, Executive Director bei der NürnbergMesse.

Was das zweigleisige Messekonzept bedeutet? „Gleis 1“ fokussiert die Fachpack 2021 als physische Messe mit ausgeklügelten Hygienekonzept und soll zusätzlich eine neue digitale Ergänzung bieten, so dass auch Besucher, die von Reisebeschränkungen betroffen sind, an der Fachmesse teilnehmen können.

Falls die Pandemielage dies nicht zulasse, werde der Veranstalter auf „Gleis 2“ umsteigen und der Verpackungsbranche ein rein digitales Event mit neuen Features anbieten. „So sind wir für alle Fälle gerüstet und können der Verpackungsindustrie ihren begehrten Treffpunkt Ende September garantieren“, so Slotta weiter. Derzeit laufen, wie die Projektleiterin weiter erklärt, die Vorbereitungen ganz normal ab. Aktuell seien 860 Unternehmen zur Fachpack angemeldet.

Parallel dazu werde derzeit eine digitale Plattform namens „myFACHPACK“ aufgesetzt, die neue und ergänzende Mehrwerte bieten soll, wie unter anderem das Online-Matchmaking und Networking zwischen Austellern und Besuchern oder Livestreamings von Vorträgen und Keynotes.

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